Schon die Antonyme des Wortes „vereint“ klingen unangenehm: uneinig, unorganisiert, allein, getrennt, verstreut, verlassen … Die Wörter, die dem Wort „gemeinsam“ entgegengesetzt sind, schmerzen: geteilt, unverbunden, distanziert, isoliert, abgesondert, marginalisiert, unkommunizierbar … Welch eine Kraft besitzen Wörter wie Vereinigung, Verbundenheit, Verbindung, Gruppe, Joch, Minga, Nachbarschaft und Empathie! Und nicht nur Kraft, sondern auch Schönheit und Wärme finden sich in Wörtern wie Familie, Zuhause, Schutz und Pachaque. Gemeinschaft: Welch eine Fülle, welch eine Stärke!(…)
Auszug aus der Einleitung von Alfredo Mires
aus dem Buch der ländlichen Bibliotheken "ser comunero"

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