Jallalla (Feier und gute Wünsche).
„Neuanfänge sind für mutige Enthusiasten, die sich mit Überzeugung auf eine Reise voller Träume begeben.“

Für alle, die Zahlen im Kontext bedeutsamer Ereignisse schätzen, bietet der Blog des Netzwerks der ländlichen Bibliotheken von Cajamarca die Möglichkeit, die Verbindung zu verstehen, die uns das Schicksal mit unvergesslichen Momenten zu schenken scheint. Beim Lesen und Genießen der Erzählung stoße ich auf das Jahr 1971, als die ländlichen Bibliotheken allmählich Formen annahmen. Fünfundfünfzig Jahre später, am 12. und 13. Dezember 2025, veranstaltete das Netzwerk der ländlichen Bibliotheken seinen ersten ÑAUPA-Markt. Diese Veranstaltung bot der Gemeinde die Gelegenheit, die kulinarischen Köstlichkeiten, das Kunsthandwerk und die unternehmerischen Projekte einer Gruppe von Menschen zu erleben, die jeden Winkel mit Lächeln, Farben und Lebenserfahrung erfüllten. Traditionelle Süßigkeiten, Getränke, Textilien und Träume verliehen diesem Ort, der mit jedem gelesenen Text Worte befreit, eine weihnachtliche Atmosphäre.
Es ist überflüssig, aufzulisten, was verkauft, verloren oder erworben wurde. Der Duft von Glühwein, Zimt und Heilkräutern lag einfach in der Luft. Die Besucher genossen angeregte Gespräche bei einem guten Buch und wärmten sich mit heißer Schokolade. Tradition und Moderne, Klassik und Innovation, biologisch Abbaubares und Natürliches verschmolzen miteinander. Der wirtschaftliche Wert trat hinter dem unermesslichen Wert der Herzlichkeit zurück.
Immer wieder in den Büchern blättern, über die Gedichte diskutieren, über die Geschichten lächeln, die Illustrationen bewundern – das waren nicht nur Erlebnisse für Jung und Alt. Auch Kinder waren von den Formen und Inhalten fasziniert. Mit 55 Jahren hat mir dieser Markt ein Erlebnis beschert, das mir als „mein erster Kunsthandwerkermarkt“ in Erinnerung bleiben wird. Ich bin Unternehmerin und stelle handgemachte Seifen in Kolumbien her. Ich besuchte den Ñaupa-Markt eher zufällig. Dieses Schicksal erwähne ich am Anfang dieses Textes, denn ich bin fest davon überzeugt, dass das Leben uns dorthin führt, wo wir sind, und uns gibt, was wir brauchen und verdienen.
Gloria Velásquez
